Der Kasten an der Wand
In fast jedem Serverraum, den wir übernehmen, hängt er noch: ein graues Gehäuse, ein Bündel Kabel, daneben ein vergilbter Zettel mit der Amtsholung und einer Nebenstellenliste in Filzstift. Die Anlage läuft. Sie läuft seit vierzehn Jahren.
Und dann kommt einer dieser Anrufe: Eine Mitarbeiterin soll ab nächsten Monat zwei Tage von zu Hause arbeiten. Oder die Praxis eröffnet einen zweiten Standort. Oder der Wartungsvertrag wird gekündigt, weil der Hersteller die Baureihe abgekündigt hat. Plötzlich ist der Kasten an der Wand keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Entscheidung.
Genau an dieser Stelle setzen wir an – mit einer Cloud-Telefonanlage auf Basis von Yeastar, betrieben in Deutschland, für 6 € netto je Nebenstelle und Monat, buchbar bereits ab drei Benutzern.
Was sich technisch tatsächlich ändert
Eine Cloud-Telefonanlage ist keine „App fürs Telefonieren”. Sie ist die vollständige Telefonanlage – Rufverteilung, Warteschleifen, Ansagen, Weiterleitungen, Anrufbeantworter, Konferenzen – nur eben nicht mehr als Gerät bei Ihnen im Haus, sondern als Dienst in einem Rechenzentrum.
Für Sie im Alltag heißt das:
- Kein Gerät, das altert. Keine Netzteile, keine Lüfter, keine abgekündigte Firmware, keine Ersatzteilsuche.
- Kein Wartungsvertrag für Blech. Aktualisierungen laufen im Hintergrund, Sicherheitsupdates ebenfalls.
- Der Arbeitsplatz ist dort, wo der Mitarbeiter ist. Tischtelefon im Büro, Anwendung am Notebook, App auf dem Diensthandy – dieselbe Nebenstelle, dieselbe Rufnummer.
- Änderungen dauern Minuten, nicht Termine. Neue Nebenstelle, geänderte Sprechzeiten-Ansage, zusätzliche Rufgruppe: konfiguriert, statt beauftragt.
Der eigentliche Unterschied ist aber ein anderer: Eine klassische Anlage ist eine Investition, die man einmal trifft und dann acht Jahre lang verteidigt. Eine Cloud-Anlage ist eine Entscheidung, die man jeden Monat neu überprüfen kann. Das ist unbequem für Anbieter – und gut für Sie.
„Gehostet in Deutschland” ist bei uns kein Werbewort
Bei Telefonie fällt jede Menge an, was man nicht gerne im Ausland verarbeitet weiß: wer wann mit wem gesprochen hat, Anrufbeantworter-Nachrichten, gegebenenfalls Gesprächsaufzeichnungen, Faxeingänge, Kontaktdaten.
Für Arztpraxen und Kanzleien ist das keine akademische Frage. Wer bei einer Praxis anruft, nennt der Anmeldung seinen Namen und häufig den Grund. Wer eine Kanzlei anruft, nennt den Mandatsgegenstand. Das sind besonders schützenswerte Inhalte – und Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB dürfen Dienstleister nur einbeziehen, wenn diese ordentlich zur Verschwiegenheit verpflichtet sind und der Zugriff auf das Erforderliche begrenzt bleibt.
Deshalb ist unsere Antwort schlicht:
- Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum, Verarbeitung ausschließlich im Geltungsbereich der DSGVO
- Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und Verschwiegenheitsverpflichtung, bevor die erste Nebenstelle angelegt wird
- Kein Umweg über Drittländer, damit sich die Frage nach Zugriffsmöglichkeiten aufgrund ausländischer Rechtsordnungen erst gar nicht in gleicher Weise stellt
- Ein Ansprechpartner, der zurückruft – auf Deutsch, mit Namen, ohne Ticketnummer als Gesprächspartner
Das ist kein Feature. Das ist die Voraussetzung dafür, dass eine Praxis oder Kanzlei so ein System überhaupt guten Gewissens einsetzen kann.
Warum Yeastar
Wir hätten uns jede Plattform aussuchen können. Yeastar hat den Zuschlag bekommen, weil das System erwachsen ist, ohne aufgebläht zu sein – und weil es genau die Funktionen mitbringt, nach denen kleine und mittlere Betriebe tatsächlich fragen:
Ein Arbeitsplatz, drei Wege dorthin. Die Linkus-Anwendungen machen Browser, Rechner und Mobiltelefon zur vollwertigen Nebenstelle – mit Anwesenheitsstatus, Chat, Konferenzen und Weiterleitungen. Wer unterwegs ist, bleibt unter der Büronummer erreichbar, ohne die private Handynummer preiszugeben.
Rufverteilung, die Anrufer nicht verärgert. Zeitgesteuerte Ansagen, Sprachmenüs, Warteschleifen mit Positionsansage, Rufgruppen mit fester oder gleichmäßiger Verteilung. Für eine Praxis heißt das konkret: statt Besetztzeichen um 8:05 Uhr eine Warteschleife, die den Anrufer hält – und statt Anrufbeantworter am Mittwochnachmittag eine saubere Notdienstansage.
Auswertungen, die man auch nutzt. Anrufberichte, Warteschleifen-Statistik, Wallboard. Man sieht, wie viele Anrufe zwischen 8 und 9 Uhr verloren gehen – und kann etwas dagegen tun.
Offen für das, was Sie schon haben. Yeastar arbeitet mit einer großen Bandbreite gängiger IP-Telefone und SIP-Anbieter zusammen und lässt sich an Microsoft Teams sowie verbreitete Kundenverwaltungssysteme anbinden. Auch Türsprechstellen, Faxdienste und Verzeichnisabgleiche sind vorgesehen.
Welche der weitergehenden Funktionen – etwa Callcenter-Auswertungen oder bestimmte Fremdsystem-Anbindungen – für Sie sinnvoll und im gewählten Funktionsumfang enthalten sind, klären wir im Erstgespräch. Wir verkaufen niemandem ein Wallboard, der drei Nebenstellen hat.
Der Preis: 6 € netto je Nebenstelle. Punkt.
Preislisten für Telefonanlagen sind traditionell eine Kunstform: Grundgebühr, Paketstufen, Funktionsstufen, Mindestabnahme, Einrichtungspauschale. Wir haben uns das gespart.
6 € netto je Nebenstelle und Monat. Sie zahlen für die Arbeitsplätze, die Sie haben – nicht für eine Anlagengröße, in die Sie erst hineinwachsen sollen.
| Benutzer | Cloud-Telefonanlage / Monat netto |
|---|---|
| 3 | 18 € |
| 5 | 30 € |
| 8 | 48 € |
| 15 | 90 € |
| 25 | 150 € |
Zum Vergleich: Eine kleine Anlage im Haus kostet in der Anschaffung schnell einen vierstelligen Betrag, dazu Installation, Wartungsvertrag und in einigen Jahren der Austausch, weil eine Baureihe ausläuft. Rechnen Sie das auf die Nutzungsdauer herunter und stellen Sie es der Zeile oben gegenüber. Wir haben diesen Vergleich bei Kunden schon oft gemacht – er geht selten zugunsten des Kastens an der Wand aus.
Was zusätzlich anfällt, sagen wir Ihnen vorher offen: der Anschluss zum Telefonnetz mit Ihren Rufnummern, die Gesprächsgebühren und – falls gewünscht – Endgeräte. Keine Überraschung auf der zweiten Rechnung.
Preise, Funktionsumfang und ein Rechenbeispiel für Ihre Größe finden Sie auf → cloud-telefonanlage.jetzt
Ab drei Benutzern – die wichtigste Zahl in diesem Beitrag
Die meisten Anbieter fangen bei zehn oder zwanzig Nebenstellen an. Damit fallen genau die Betriebe durchs Raster, die eine ordentliche Telefonie am dringendsten brauchen:
- die Zwei-Personen-Kanzlei, bei der jeder Anruf, der ins Leere läuft, ein verlorenes Mandat sein kann
- die Einzelpraxis mit Behandlerin und zwei Kräften an der Anmeldung
- der Handwerksbetrieb, dessen Büro aus einer Person besteht und dessen Team auf der Baustelle steht
- das junge Unternehmen, das heute drei Leute hat und in achtzehn Monaten vielleicht zwölf
Bei uns beginnt die Anlage bei drei Benutzern – mit demselben Funktionsumfang, denselben Ansagen, derselben Warteschleife wie bei dreißig. Und sie wächst mit: Nebenstelle dazubuchen, Nebenstelle abbestellen, ohne Umbau, ohne neues Gerät.
So läuft der Wechsel bei uns ab
- Bestandsaufnahme. Wir sehen uns an, was Sie heute haben: Rufnummern, Anschluss, Endgeräte, Rufverteilung, Sonderfälle wie Türsprechstelle, Fax oder Alarmierung. Das dauert meist ein bis zwei Stunden.
- Konzept und Angebot. Sie bekommen einen Rufnummernplan, einen Vorschlag für die Rufverteilung und die Monatssumme – auf einer Seite, ohne Kleingedrucktes.
- Aufbau im Hintergrund. Wir richten die Anlage ein, während Ihre alte weiterläuft. Nebenstellen, Ansagen, Zeitpläne, Endgeräte werden vorbereitet und getestet.
- Rufnummernmitnahme und Umschaltung. Ihre Nummern bleiben Ihre Nummern. Die Umschaltung legen wir bewusst in Randzeiten – bei Praxen typischerweise auf einen Nachmittag ohne Sprechstunde.
- Einweisung und Nachbetreuung. Kurze Schulung am Arbeitsplatz, schriftliche Kurzanleitung, und in den ersten Wochen ein aufmerksames Auge auf die Anrufstatistik. Erfahrungsgemäß justiert man Ansagen und Rufgruppen nach zwei Wochen noch einmal nach – das gehört dazu.
Häufige Fragen
Was kostet die Cloud-Telefonanlage genau? 6 € netto je Nebenstelle und Monat, ab drei Benutzern. Der Anschluss ans Telefonnetz, die Gesprächsgebühren und optionale Endgeräte kommen hinzu und werden im Angebot einzeln ausgewiesen.
Wo werden die Daten verarbeitet? In einem Rechenzentrum in Deutschland. Es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, und die Mitarbeiter, die technisch Zugriff haben, sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Kann ich meine Rufnummern behalten? Ja. Die Rufnummernmitnahme ist der Regelfall. Wir übernehmen den Portierungsauftrag und stimmen den Umschalttermin mit Ihnen ab.
Brauche ich neue Telefone? Nicht zwingend. Viele vorhandene IP-Telefone lassen sich weiterverwenden. Ältere ISDN- oder analoge Geräte lassen sich über einen Adapter einbinden, oder wir tauschen sie – was sinnvoller ist, sagen wir Ihnen bei der Bestandsaufnahme.
Was passiert, wenn das Internet ausfällt? Dafür planen wir vorher. Übliche Wege sind eine hinterlegte Weiterleitung auf Mobilfunknummern, die Nutzung der Anwendungen über das Mobilfunknetz oder ein zweiter Internetzugang. Eine Anlage im Haus ist bei einem Leitungsausfall übrigens genauso wenig von außen erreichbar.
Ist das für Arztpraxen und Kanzleien geeignet? Ja – und für diese Zielgruppen haben wir das Angebot maßgeblich zugeschnitten. Betrieb in Deutschland, Auftragsverarbeitungsvertrag, Verschwiegenheitsverpflichtung, Warteschleifen und Zeitsteuerung für Sprechzeiten. Zum Thema Gesprächsaufzeichnung beraten wir gesondert, weil dafür rechtliche Voraussetzungen zu beachten sind.
Wie lange dauert die Umstellung? Der technische Aufbau ist meist innerhalb weniger Tage fertig. Der Zeitplan hängt in der Regel an der Rufnummernmitnahme, die mehrere Wochen Vorlauf haben kann.
Kann ich später Nebenstellen hinzufügen oder wieder abbestellen? Ja, in beide Richtungen. Genau dafür rechnen wir je Nebenstelle ab.
Der nächste Schritt
Sie müssen jetzt keine Entscheidung treffen. Sie können sich aber ausrechnen lassen, was Ihre Telefonie ab dem nächsten Monat kosten würde – und was sie dann könnte.
→ Alle Details, Funktionen und Preise: cloud-telefonanlage.jetzt
Dort finden Sie den vollständigen Funktionsumfang, das Rechenbeispiel für Ihre Mitarbeiterzahl und die Möglichkeit, ein unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren.
Und falls Sie zwischendurch lieber jemanden sprechen möchten: Wir sind ein Systemhaus aus dem Raum Nürnberg, wir betreuen Arztpraxen, Kanzleien und mittelständische Betriebe seit Jahren – und wir sind es gewohnt, dass am anderen Ende jemand sitzt, der keine Zeit für IT hat. Genau dafür machen wir das.

